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So entsteht ein Kunstwerk

In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, Schritt für Schritt, wie eines meiner Kunstwerke entsteht.

Das Atelier

Mittlerweile habe ich ein 50 qm großes Atelier, indem ich mich austoben kann. 

Bei der Einrichtung des Ateliers war das Licht sehr wichtig für mich.

Einige der Möbel standen schon in meinem Hundesalon und finden jetzt Wiederverwendung.

Im Atelier findet man nicht nur Farben und Pinsel, sondern auch die verkäuflichen Werke, gut aufbewahrt, an einer Kleiderstange hängend.

So können sich Besucher einen schnellen Überblick über meine Kunst verschaffen.

Und sie sind gut aufgehoben.

Die Ideen

Ich halte immer Augen und Ohren offen, um mir Ideen zu sammeln.

Manchmal ist es ein inspirierendes Foto, das ich irgendwo sehe.

Oder ich lese irgendwo etwas.

Auch selbst Erlebtes verarbeite ich in meinen Bildern.

Die schönsten Ideen entstehen jedoch durch Gespräche mit Menschen wie dir.

Du bist eine Inspirationsquelle für mich.

Darum freue ich mich immer sehr, wenn Menschen mit mir in Kontakt treten.

Mir ist wichtig, dass jedes Bild seine Geschichte erzählt und Emotionen auslöst.

Deshalb mache ich mir vorab viele Gedanken, was ich aussagen möchte.

Diese Gedanken schreibe ich gerne nieder, weil ich schreibend besser denken kann.

So ist mein Skizzenbuch eine Ideensammlung.

Skizzen, die ich mit Tusche und Rohrfeder fertige, und Farbproben kommen in dieses Buch.

Aber auch meine Gedanken und Überlegungen wie ich das Bild aufbauen möchte.

Und welches Format ich benötige.

Der Malgrund

In meinem Atelier gibt es auch Keilrahmen und Stoff.

Denn ich spanne meine Leinwände selbst.

Mittlerweile nutze ich am liebsten die schmalen Keilrahmen, mit einer Tiefe von 2 cm.

Da ich sie weniger aufdringlich empfinde.

Bei Auftragsarbeiten gibt es jedoch auch die Möglichkeit breitere Keilrahmen, mit einer Tiefe von 4 cm, zu bestellen.

Durch das eigene Bespannen der Rahmen, habe ich alle Freiheiten bei der Größe.

Ich klebe die Ränder der Leinwände ab und belasse sie im Rohzustand.

So kann man später, nach dem Abziehen des Klebestreifens, die Schichten des Bildes und den rohen Stoff, den ich verwende, erkennen.

Der gespannte Stoff wird anschließend zwei Mal grundiert.

Die Grundierung ist sehr wichtig.

Ich finde es entsetzlich, wenn die Grundierung die Farbe nicht richtig aufnimmt.

Die Malerei

Für die Malerei nutze ich ausschließlich hochpigmentierte Acrylfarben.

Ich mag Acrylfarbe, da man so schön Schicht für Schicht arbeiten kann und sie sehr farbintensiv ist.

Eine flotte Arbeitsweise ist dabei wichtig, denn Acryl ist, anders wie Öl, sehr schnell trocken.

Dies hat seine Vorteile.
So gibt es keine langen Trocknungszeiten und ich komme relativ schnell voran.

Oft arbeite ich aber trotzdem an mehreren Bildern parallel.

Auch, um den Kopf frei zu halten und Abwechslung zu haben.

Ich mische mir jeden Farbton selbst.

Sogar mein Weiß kommt nicht direkt aus der Tube, sondern wird von mir zusammen mit Nuancen anderer Farben gemischt.

Gewisse Farbtöne mische ich mir in alten Mascarponebehältern ab.
Nein, wir essen nicht täglich Tiramisù ;o)
Diese Behälter sind sehr lange verwendbar. ;o)

Zwischentöne und Feinheiten mische ich direkt auf einer Platte am Tisch.

Meist sind meine Kunstwerke auch für mich eine Überraschung.

Trotz vorangehenden Farbplan, ändere ich oftmals die Richtung.

Denn manchmal bemerke ich, dass es farblich einfach nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Also ist ein vollständiges Durchplanen nicht möglich.

Meine Malerei ist sehr intuitiv und entsteht während des Prozesses.

Einblicke beim Entstehen eines Werkes

Den Hintergrund baue ich nicht immer gleich auf.

Bewegung ist wichtig, denn es kann sein, dass ich den Hintergrund an manchen Stellen durchscheinen lasse.

Anschließend zeichne ich gerne mit dem Pinsel, manchmal aber auch mit Kohle mein Motiv auf die Leinwand.

Und beginne mit den Dunkelheiten.

Arbeite mich von Farbton zu Farbton durch das Bild.

Hier bei diesem Kunstwerk waren es nur sehr wenige Farbtöne.

Ich fixiere mich nicht nur auf eine Stelle, sondern bearbeite immer alles gleichwertig und gleichzeitig.

Um eine farbliche Harmonie zu erreichen.

Im Malprozess tauche ich total ein.

Ich liebe dieses Gefühl von absoluter Konzentration.

Bei den meisten Kunstwerken komme ich dann aber an einem Punkt, wo ich unzufriedener nicht sein könnte.

Es kann sein, dass ich noch einiges ändere.

Zugunsten der Komposition oder der Wirkung.

Dieser Moment gehört irgendwie dazu.

Meist gehe ich dann einfach nochmals drüber.

Ja, auch über gute Stellen. ;o)

Natürlich ist das manchmal schmerzhaft, aber ich weiß, dass das dem Bild gut tun wird.

Dann arbeite ich das Motiv wieder heraus.

Nach Fertigstellen des Werkes

Wenn ich das Gefühl habe, dass das Bild fertig ist, stelle ich es meist für 3-4 Tage beiseite.

Denn manchmal fallen mir später noch ein paar Kleinigkeiten auf, die ich ändern möchte.

Nach Vollendung eines Werkes fühle ich mich vollständig und zufrieden.

Ich freue mich, das Bild präsentieren zu dürfen und bin gespannt, wie die Reaktionen ausfallen.

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Und ich freue mich immer sehr über Feedback.

Wenn ich dann solche Nachrichten erhalte, wie die Folgende, weiß ich warum ich male.

Nicht nur der Käufer ist glücklich.

Nein auch ich bin es, wenn ich sehe wie viel Freude das Bild bereitet.

Das ist der Augenblick, der mich motiviert.

Mich motiviert das nächste Kunstwerk, mit all seinen Schwierigkeiten, anzugehen. 

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