So kommt das Gesicht auf die Leinwand

Remo 2 - 60x60 cm - Acryl auf Leinwand - 2015

Heute habe ich einmal wieder einen kleinen Arbeitsablauf für euch. Remos Portraits sollten ihm natürlich schon ähnlich sehen. Das ist die große Schwierigkeit, denn die Angst die Zeichnung zu verlieren hemmt einen locker und frei zu malen. Ich habe mich eines kleinen Tricks beholfen. Zwar bin ich trotzdem noch etwas fitzelig unterwegs, aber ich hoffe, das kann ich mit viel Übung noch in den Griff bekommen. Natürlich! Übung macht den Meister ;o)

Jedenfalls habe ich die Zeichnung nicht wie üblich direkt auf die Leinwand gebracht, sondern zuerst auf Papier. Ein Quadratnetz hilft die Proportionen zu treffen. Anschließend habe ich dann auf der Rückseite Kohle aufgetragen und konnte die Zeichnung so auf die Leinwand übertragen.
Als ich dann später die Zeichnung total verloren hatte, konnte ich mir sie nochmals auftragen. So verfliegt mindestens ein bisschen Unsicherheit.

Wenn ihr meint, ich habe nun eine neue Technik erfunden, weit gefehlt. Schon die alten Meister brachten so proportional richtige Zeichnungen, bzw. gute Portraits zustande. Große Künstler lassen sogar oftmals das gezeichnete Raster stehen und nutzen es als gestalterisches Mittel. Also an alle lieben Hobbykünstler da draußen. Nutzt dieses Hilfsmittel! Die meisten Künstler machen das so. Da muss man nicht so tun, als ob man es ohne schaffen würde ;o)

Natürlich ist das Zeichnen trotzdem das Allerwichtigste. Kann man gut Zeichnen, so kann man auch gut Malen und das gute Zeichnen ist immer Ziel und soll geübt werden. Zeichnen und Sehen ist einfach die Grundlage für alles und da muss auch ich noch richtig viel üben.

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